Vom 8. September bis zum 28. Oktober zeigt die Galerie die Ausstellung »picture this« mit Arbeiten von Rik De Boe, Jochen Mura, Uta Schotten und Hein Spellmann. Thema der Gruppenschau sind Architekturen und bebaute Räume, die jedoch weniger auf konkrete Orte als auf Passagen und transitorische Zonen, auf innere bzw. erinnerte Bilder verweisen. In diesem Sinne ist der Ausstellungstitel einem Blondie-Song von 1978 entlehnt, in dem es um das (unerfüllte) Verlangen geht, eine Begegnung bildhaft festzuhalten.

Für Rik De Boe spielen Fenster und Fassaden eine zentrale Rolle, so auch in einer aktuellen Reihe von Kohlezeichnungen auf blauem oder weißem Papier, die von Gardinen, Jalousien und anderen Sichtblockaden beherrscht werden – und den Blick des Betrachters auf der Schwelle von Innen- und Außenraum festhalten. Von Jochen Mura sind Wand- und Bodenobjekte aus Holz, Glas und Karton zu sehen, die er als freie Variationen über kubische Baukörper und Gitterstrukturen angelegt hat. Hinzu kommen seine Silberdrucke, mit denen er einzelne Architekturmotive fokussiert. Die Kölner Malerin Uta Schotten, erstmals in der Galerie zu Gast, zeigt Bilder von bebauten Landschaften und Interieurs, die durch ihre gestische Unschärfe und tonige Farbigkeit auf eindringliche Weise zeit- und ortlos erscheinen. Hein Spellmann schließlich ist mit einer Auswahl neuer Wandobjekte vertreten, darunter Fassadenmotive, die wie im Vorübergehen wahrgenommen werden und durch Fensterspiegelungen ihre Umgebung reflektieren.

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, den 8. September 2017 um 19 Uhr.

 


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