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»24 Hours« – unter diesem Titel zeigt die Galerie vom 14. März bis zum 27. Mai 2017 eine Auswahl neuer Bilder des niederländischen Malers Jan Ros, der damit seine fünfte Einzelausstellung in Berlin präsentiert.

Die Malerei von Jan Ros verleugnet ihre Herkunft nicht: Ob einzelne Architekturen oder ganze Stadtlandschaften – immer nimmt der bildnerische Prozess seinen Anfang bei der Fotografie, um von dort aus nach den speziellen Bedingungen zu fragen, unter denen der Gegenstand malerisch transformiert werden kann. Jan Ros antwortet darauf mit einem Phänomen, das sich als zentraler Topos der Moderne bezeichnen lässt: die Unschärfe, die Passage, das Auflösen der Körper und Konturen im Zuge flüchtiger Betrachtung – eine Perspektive, die vor allem seine Stadtansichten zu Vorbeifahrlandschaften aus dem Blickwinkel des Autofahrers macht.

So verwundert es nicht, dass Jan Ros neben architektonischen und landschaftlichen Motiven immer wieder Autos und Flugzeuge malt, die als »Bildvehikel« den Blick zurück auf den Ursprung der Geschwindigkeit lenken. Ebenso konsequent hat Jan Ros wiederholt solche Gebäude dargestellt, die als Meilensteine der Internationalen Baukunst gelten können – und die ihrerseits einer radikal veränderten, dynamischen Raumwahrnehmung Ausdruck verleihen.

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, den 24. März 2017 um 19 Uhr in Anwesenheit des Künstlers. Während des GALLERY WEEKEND BERLIN vom 28. bis zum 30. April ist die Galerie zu folgenden Zeiten geöffnet: Freitag und Samstag 11-20 Uhr, Sonntag 11-18 Uhr.